Englisch ist mit 85,8% weiterhin unangefochten die wichtigste Zielsprache. Während Englisch-Sprachreisen bei den Erwachsenen 75,5 % ausmachen, liegt der Anteil bei den Jugendlichen sogar bei 93,4% (Französisch: 5,1 %).
Im Erwachsenensegment hat Spanisch mit 11,9% seinen Platz vor Französisch (7,1%) und Italienisch (4%) halten können. Im Schülerbereich spielen Spanisch und Italienisch nur eine geringe Rolle (zusammen 1,4%).
Andere Sprachen als Englisch, Spanisch, Französisch oder Italienisch werden nicht nennenswert gebucht und bringen es insgesamt auf 1,5% (Erwachsene).
Jeder vierte erwachsene Sprachreisende und sogar 73% aller Jugendlichen fuhren nach Großbritannien, das seinen Spitzenplatz vor Malta hält und damit erstmalig auch bei den erwachsenen Lernern Malta überflügelt.
Malta bleibt mit insgesamt 15,8% das zweitwichtigste Sprachreiseziel und hat als klimatisch begünstigte Ganzjahresdestination seine Position im Erwachsenenbereich halten können (21,7%), währen bei den Schülern (11,5%) geringe Einbußen zu verzeichnen sind.
Während Spanien mit 9,3% der erwachsenen Sprachreisenden einen leichten Anstieg verzeichnet, fielen die lateinamerikanischen Länder auf 2,5% zurück (Spanisch für Erwachsene gesamt: 11,9%).
Bei den Erwachsenenprogrammen ist im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Zuwachs bei der Zahl der Reisenden in die USA (11,3%) und Kanada (4,8) sowie den Fernzielen Australien (5,4%) und Neuseeland (2,3%) festzustellen. Für Südafrika entschieden sich 1,65% der Sprachreisenden.
Französisch wird fast ausschließlich in Frankreich gelernt (Erwachsene: 6,7%, Schüler: 4,9%).
Der Anteil der jugendlichen Sprachreisenden hat sich in 2010 auf 57,4% erweitert (Erwachsene: 42,6%).
Im Durchschnitt dauert eine Sprachreise 2,24 Wochen (ca. 4,5 Wochen für Fernziele wie Australien und Neuseeland).
Erfreulich niedrig ist die Reklamationsquote von durchschnittlich 0,86%, insbesondere wenn man die komplexe Reiseleistung berücksichtigt, die sich nicht nur auf Anreise, Unterricht oder Unterkunft beschränkt, sondern auch zur Zufriedenheit mit Lehrkräften, Lernumgebung und didaktischen Konzepten führen muss.