Key Facts 2009
Englisch ist wenn auch mit leichtem prozentualem Rückgang mit 80,75% weiterhin unangefochten die wichtigste Zielsprache. Während Englisch-Sprachreisen bei den Erwachsenen 67% ausmachen, liegt der Anteil bei den Jugendlichen sogar bei 94,2% (Französisch: 4 %). Spanisch hat mit 16,5% seinen alten Spitzenplatz vor Französisch (9,8%) und Italienisch (5,2%) zurückerobert. Im Schülerbereich spielen Spanisch und Italienisch nur eine geringe Rolle (1%). Andere Sprachen als Englisch, Spanisch, Französisch oder Italienisch werden generell nicht nennenswert gebucht und bringen es insgesamt auf 1,5%.
Jeder fünfte erwachsene Sprachreisende und sogar 75 % aller Jugendlichen fuhren nach Großbritannien, das damit insgesamt seinen Spitzenplatz vor Malta hält. Malta bleibt mit 18,7% das zweitwichtigste Sprachreiseziel und ist als klimatisch begünstigte Ganzjahresdestination mit knapp 22% weiterhin die Nummer eins für Erwachsene (Schüler: 15,3%).
Bei den Erwachsenenprogrammen ist im Vergleich zum Vorjahr eine leichte Verminderung bei der Zahl der USA-Reisenden (10,5%) festzustellen, während die Fernziele Australien (5%) und Neuseeland (2,1%) leichte Zuwächse verzeichnen. Für das Englischlernen in Südafrika entschieden sich knapp 1% der Sprachreisenden.
Von dem gestiegenen Interesse an Spanisch haben hauptsächlich die lateinamerikanischen Länder mit einem Zuwachs von 5% profitiert, während der Anteil der Sprachreisenden in Spanien konstant blieb. Französisch wird fast ausschließlich in Frankreich gelernt.
Die Anteile von jugendlichen und erwachsenen Sprachreisenden halten sich in etwa die Waage, wobei in 2009 die Schüler mit 50,5% die Nase vorne hatten.
Im Durchschnitt hat sich die Dauer einer Sprachreise von 1,96 Wochen auf 2,25 Wochen erhöht (ca. 4,5 Wochen für Fernziele wie Australien und Neuseeland).
Erfreulich niedrig ist die Reklamationsquote von durchschnittlich 0,69%, insbesondere wenn man die komplexe Reiseleistung berücksichtigt, die sich nicht nur auf die Anreise oder Unterkunft beschränkt, sondern auch zur Zufriedenheit mit Lehrkräften, Lernumgebung und didaktischen Konzepten führen muss.
